Was kosten Produktfotos? Preismodelle, Stundensatz & Preis pro Bild
Preis pro Bild, Stundensatz oder Paket? So setzen sich die Kosten für professionelle Produktfotografie zusammen – und so planen Sie Ihr Budget für Onlineshop, Katalog und Werbung.
REFLECT Team · 27. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Die Kosten für Produktfotos hängen vor allem von der Anzahl Produkte und Ansichten, der Art der Bilder (Freisteller oder inszeniertes Moodbild) und dem Aufwand für Licht, Styling und Retusche ab. Abgerechnet wird meist pro Bild, nach Stunden- bzw. Tagessatz oder als Paket.
Wer einen Onlineshop betreibt oder neue Produkte lanciert, braucht gute Bilder – und will wissen, womit er rechnen muss. Hier sehen Sie, wie sich der Preis zusammensetzt und wie Sie Offerten richtig vergleichen.
Die drei gängigen Preismodelle
Preis pro Bild
Üblich bei Serien mit einheitlichem Look, zum Beispiel Freisteller auf weissem Hintergrund für Shopify, Galaxus oder Amazon. Vorteil: Sie wissen genau, was jedes Bild kostet. Je grösser die Serie, desto tiefer liegt der Preis pro Bild, weil Licht und Aufbau nur einmal eingerichtet werden.
Stunden- oder Tagessatz
Sinnvoll, wenn die Produkte sehr unterschiedlich sind, Mood- und Anwendungsbilder dazukommen oder der Aufwand schwer abzuschätzen ist. Fragen Sie, ob Bildbearbeitung im Satz enthalten ist oder separat verrechnet wird.
Paketpreis
Eine feste Anzahl Produkte und Ansichten zum Fixpreis – zum Beispiel für eine neue Kollektion. Planbar für beide Seiten und oft die beste Lösung für kleinere Onlineshops.
Was den Preis pro Produktfoto beeinflusst
- Anzahl Ansichten: Vorderseite, Rückseite, Detail, Verpackung – jede Ansicht ist ein eigenes Bild.
- Freisteller oder Moodbild: Inszenierte Bilder mit Requisiten, Hintergrund und Styling brauchen deutlich mehr Zeit.
- Material: Glas, Metall, Schmuck und spiegelnde Oberflächen sind aufwendig zu beleuchten.
- Grösse: Sehr kleine Produkte (Makro) oder sehr grosse (Möbel, Maschinen) brauchen spezielles Licht oder ein Shooting vor Ort.
- Retusche: Staub, Kratzer, Etiketten, Farbtreue und Schatten – je höher der Anspruch, desto mehr Zeit.
- Nutzungsrechte: Onlineshop, Katalog, Verpackung oder Plakatwerbung.
- Lieferzeit: Express-Aufträge brauchen Kapazität und kosten entsprechend.
So sparen Sie bei Produktfotos – ohne an Qualität zu verlieren
- Produkte bündeln: Mehrere Artikel in einem Shooting sind pro Bild günstiger als viele kleine Aufträge.
- Klare Shotlist: Welche Produkte, welche Ansichten, welches Format? Je klarer, desto effizienter.
- Saubere Produkte liefern: Fingerabdrücke und Staub kosten in der Retusche Zeit.
- Einheitlicher Look: Ein festgelegter Stil für alle Bilder spart Aufwand bei späteren Nachshootings.
- Bilder mehrfach nutzen: Ein Moodbild funktioniert oft für Website, Social Media und Newsletter.
Lohnen sich professionelle Produktfotos?
Im Onlineshop ersetzt das Bild das Anfassen im Laden. Gute Produktfotos zeigen Details, Material und Grösse ehrlich – das schafft Vertrauen und reduziert Retouren. Hinweise zur Vorbereitung finden Sie in unserem Ratgeber Produktfotos für den Onlineshop.
So erhalten Sie eine genaue Offerte
Für einen verlässlichen Richtpreis braucht es nur wenige Angaben: Anzahl Produkte, gewünschte Ansichten, Freisteller oder Moodbilder, Verwendung und Termin. Unser Anfrageformular fragt genau diese Punkte ab – Sie erhalten innert 24 Stunden eine Einschätzung.
Mehr zu unserer Produktfotografie in Solothurn – im eigenen Fotostudio oder bei Ihnen vor Ort, auch per Post für Kundinnen und Kunden aus der ganzen Schweiz. Allgemeine Preisfaktoren für Shootings: Was kostet ein Fotograf?

